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19. März 2026Nachdem es schon im Vorfeld einen regen Austausch per Mail, Chat und Brief gegeben hatte, nahmen von Montag, 2. März bis Sonntag, 8. März dreißig Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 an der von Erasmus+ geförderten Austauschfahrt nach Montrichard teil. Sie wurden von den beiden Lehrkräften Matea Rokov und Stefan Michler begleitet. Der Besuch der Französinnen und Franzosen in Eltville findet von Sonntag, 26. April bis Samstag, 2. Mai statt.
Die Schülerin Leni Larsen, Klasse 9c, verfasste über die Fahrt nach Montrichard folgenden Text:
Anfang März nahm eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Eltville an einem Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Montrichard in Frankreich teil. Eine Woche lang lebten wir bei unseren Gastfamilien, besuchten gemeinsam mit unseren Austauschpartnern die Schule und unternahmen verschiedene Ausflüge in der Region. Dabei konnten wir nicht nur unser Französisch im Alltag ausprobieren, sondern auch den französischen Schul- und Familienalltag kennenlernen. Für viele von uns war es eine spannende Erfahrung, eine Woche lang in einer anderen Kultur zu leben.
Am Montagmorgen starteten wir früh am Gymnasium in Eltville. Die Busfahrt nach Frankreich dauerte etwa zwölf Stunden. Unterwegs hörten wir Musik, unterhielten uns und machten mehrere Pausen. Als wir schließlich in Montrichard ankamen, wurden wir schon von unseren Austauschpartnern erwartet. Deshalb fuhren wir relativ schnell zu ihnen nach Hause und verbrachten dort den ersten Abend. Viele von uns probierten dabei direkt typisch französisches Essen und versuchten sich im Französischsprechen.
Am Dienstag besuchten wir zunächst für eine Stunde den Unterricht unserer Austauschpartner. Danach fuhren wir gemeinsam zu einer unterirdischen Pilzfarm, wo wir sehen konnten, wie Pilze gezüchtet werden. Anschließend schauten wir uns ein „Höhlenhaus“ an, also ein Haus, das in eine Felswand gebaut wurde und in dem außerdem Seidenraupen gehalten werden. Am Nachmittag kehrten wir zur Schule zurück und verbrachten den restlichen Tag wieder mit unseren Gastfamilien.
Am Mittwoch stand zunächst ein gemeinsamer Orientierungslauf auf dem Programm. Dabei waren wir in Zweiergruppen unterwegs, wobei sich auch die ein oder andere Sprachbarriere bemerkbar machte. Danach machten wir eine Stadtrallye durch Montrichard, die mit einer Müllsammelaktion am Fluss Cher endete. Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit sind wichtige Ziele in unserem im Erasmus+ Förderprogramm. Obwohl wir viel laufen mussten, war es eine gute Gelegenheit, die Stadt besser kennenzulernen und schöne Orte zu sehen, wie zum Beispiel den Ausblickpunkt über der Stadt.
Am Donnerstag besuchten wir das berühmte Loire-Schloss Chambord. Das große Schloss mit seiner besonderen Architektur hat viele von uns sehr beeindruckt. Nachdem wir zurückgekehrt waren, pflanzten wir gemeinsam mit den französischen Schülerinnen und Schülern einen Freundschaftsbaum als Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft. Später am Tag sangen wir vor einer Grundschule ein Lied, das wir gemeinsam mit unseren französischen Partnerinnen und Partnern geprobt hatten. Danach gab es einen Empfang beim Bürgermeister der Stadt, der eine Rede für uns deutsche Schülerinnen und Schüler hielt.
Am Freitag ging es in den Zoo Beauval, einen der bekanntesten Zoos in Frankreich. Dort konnten wir viele Tiere sehen, zum Beispiel Vögel, Raubkatzen und Elefanten. Am Nachmittag nahmen wir außerdem an einem Workshop zum Thema Artenschutz teil. Abends fand eine gemeinsame Soirée in der Schule statt, die unsere Gastgeber für uns organisiert hatten. Obwohl wir alle etwas traurig waren, dass die Woche so schnell vergangen war, haben wir gefeiert, zusammen gegessen, geredet und getanzt.
Am Samstag verbrachten viele von uns den Tag mit ihren Gastfamilien und unternahmen Ausflüge in der Umgebung. Einige besuchten zum Beispiel Städte und Schlösser in der Loire-Region, darunter auch Amboise oder das Château du Clos Lucé. Das war eine sehr gute Gelegenheit, noch mehr von der Region zu sehen und kennenzulernen.
Am Sonntagmorgen verabschiedeten wir uns früh von unseren Austauschpartnern. Nach der etwa zehnstündigen Busfahrt kamen wir wieder in Eltville an, wo unsere Eltern bereits warteten.
Für uns alle war dieser Erasmus-Austausch eine sehr schöne Erfahrung mit vielen neuen Eindrücken und Momenten, an die wir uns sicher noch lange erinnern werden. Außerdem freuen wir uns schon darauf, unsere Austauschpartner in ein paar Wochen hier in Eltville begrüßen zu dürfen.
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